Erster Einwand – kein Vergleich möglich

Allgemeiner Einwand

Das Gedankenexperiment baut auf menschliche Intuition auf, aber seine Einfachheit durch die Anschaulichkeit ist vielleicht nicht so intuitiv wie Searle uns auf den ersten Blick glauben machen will. Das gewählte Beispiel des Menschen im abgeschlossenen Raum, der ein «Programm» das Chinesisch spricht, implementiert scheint überzeugend. Durch solche mechanische Regeln könne sicher kein menschlich wirkendes Gespräch entstehen. Die Komplexität eines Algorithmus ist aber mit menschlichen «manuellen» Mitteln eigentlich gar nicht beschreibbar. Die Person im «Chinese Room» müsste dann also ein Übermensch sein und dementsprechend könnten wir als Betrachter uns gar nicht in sie hinein versetzen. Es würde von uns verlangen, dass wir uns mit übermenschlichen Fähigkeiten vergleichen. Aus einer logischen Perspektive wäre die Auswertung des Experiments so aber unmöglich. (Dresler, 2009, S. 98-100)

Haltet ihr das Computermodell des menschlichen Geistes für möglich?
«Chinese Room» Gedankenexperiment als grafische Animation

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