Zweiter Einwand – nicht alle involvierten Bestandteile müssen bewusst handeln

 Der System-Einwand und der Einwand des Konnektionismus

Der System-Einwand beinhaltet, dass nur weil ein Teil des Systems nicht «versteht», was es bewirkt, deshalb nicht daraus auf Nicht-Verstehen des ganzen Systems geschlossen werden könne. Auch wenn der Teil, der das Bewusstsein erzeugt und auslöst für Menschen nicht ersichtlich sei. Ähnlich ist auch die Argumentation der Konnektionisten. Ihr Modell des Bewusstsein sei nicht mit der These der Symbolmanipulation und -repräsentation wie im «Chinese Room» zu vergleichen. In ihrer These würden mentale Phänomene in einer tieferen Ebene, derjenigen der subsymbolischen Aktivitäten der neuronalen Netze, erzeugt. Es seien also keine Symbole unserer Weltauffassung, die simuliert werden. Sondern es sei die in die Computerwelt übersetzte Simulation dessen, was ein Neuron, wenn es eine Synapse im Gehirn erregt, auslöse. (Dresler, 2009, S. 101, 106, 107)

Interessanterweise stützt auch die Natur die These, dass viele Dinge, die z. B. die Evolutionsbiologie erforscht, gemeistert werden, ohne, dass die involvierten Bestandteile ein Verständnis für die Vorgänge aufweisen müssen. Ein bekannter Befürworter dessen ist auch der Philosoph und Kognitionswissenschaftler Dennett.
Daniel Dennett’s Talk
, a naturalistic approach to #Consciousness (Talks at Google)

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