Dritter Einwand – das Gehirn braucht Verbindungen zu Sensoren

Der Roboter- und der Kombinations-Einwand

Der Einwand, dass kein System ohne sensorische oder motorische Fähigkeiten eine Programm Implementation «bewusst» bewerkstelligen kann, kommt von den Befürwortern der situated movement. John Searles Problem im «Chinese Room» sei die Unfähigkeit, die in seinen Regelbüchern enthaltenen Begriffe und Abläufe mit der Welt ausserhalb des Zimmers zu verbinden. Zum Verstehen sei es erforderlich, dass die Abläufe zumindest an einigen Stellen mit der Realität, also dem Körper und der Aussenwelt, verankert seien. Die Interaktion mit der Umgebung und anderen Objekten durch Sensomotorik sei ein entscheidendes Kriterium bei der Informationsverarbeitung. (Dresler, 2009, S. 110-112)

«Chinese Room» Gedankenexperiment als grafische Animation

Dieser Einwand setzt aber trotzdem voraus, dass man davon ausgeht, dass mentale Repräsentationen im Gehirn und deren Manipulationen das menschliche Denken und Handeln bestimmen. Diese Voraussetzung gilt auch bei den Entwicklungen in der Robotik. Hier ein Link zu erweiterten Informationen auf Wikipedia zum Robot «Chinese Room».

Jedoch ist diese Annahme auch nicht allgemein gültig. Ein Gegner davon ist z.B. Robert Epstein.
Robert Epstein’s Article with some more arguments to refute the «the brain is a computer» thesis.

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